Das Museum Valse Kunst entstand aus der Privatsammlung von Henk und Erna Plenter.
Henk war ein leidenschaftlicher Sammler von Gemälden und Druckgrafiken. Fast jedes Wochenende durchstöberte er Auktionen, Galerien und Kunstmärkte auf der Suche nach neuen Werken. Erna konnte diese Leidenschaft für Gemälde und Druckgrafiken zunächst nicht teilen. Bis Henk eines Tages mit einem Glaskunstobjekt nach Hause kam. Von diesem Moment an war auch sie fasziniert. Zeitgenössische Glaskunst wurde zu ihrer großen Leidenschaft.
Im Laufe der Jahre wuchs die Sammlung stetig. Die Wände ihres Hauses in Bilthoven waren mit Kunst bedeckt, und selbst die Gästezimmer füllten sich.
Als Erna eines Tages zum wiederholten Mal zwischen den Kunstwerken hindurchmanövrieren musste, war die Entscheidung klar: Kunst umziehen oder verkaufen.
„Oder“, sagte Henk, „wir gründen ein Museum.“
Nach langer Suche fanden Henk und Erna einen besonderen Ort: das ehemalige Rathaus von Vledder. 1998 eröffneten hier die Museen Vledder mit Sammlungen von Grafik, Glaskunst, Drenthe-Kunst und Malerei. Unter all den Kunstwerken hingen auch einige, die sich später als Fälschungen herausstellten. Diese „Fehlkäufe“ fanden in den kleineren Räumen im Obergeschoss ihren Platz.
Als die Presse über das neue Museum berichtete, stellte sich heraus, dass genau diese Geschichte die Aufmerksamkeit auf sich zog. Die Zeitungen sprachen nicht über die Glaskunst oder die Drucke, sondern über die Fälschungen.
„Eröffnet in Vledder: ein Museum mit gefälschter Kunst.“
Henk fand das amüsant. Tatsächlich war seine Neugier geweckt. Er begann, in die Welt der Kunstfälschungen einzutauchen. Woher kamen sie? Wie wurden sie hergestellt? Und wie erkennt man eine Fälschung?
In den folgenden Jahren entwickelte er sich zu einem Experten auf diesem Gebiet. Erna hingegen erwies sich als leidenschaftliche Geschichtenerzählerin, die die Besucher auf die faszinierende Reise hinter die Kunstwerke mitnahm.
So wuchs die Sammlung gefälschter Kunst Jahr für Jahr. Was einst mit einigen unglücklichen Käufen begann, ist heute die größte und außergewöhnlichste Sammlung des Museums.
Für Henk und Erna war gefälschte Kunst nie ein Selbstzweck. Sie war ein Mittel, um die Neugierde der Menschen auf Kunst zu wecken.
Im ehemaligen Ratssaal hielt Henk unzählige Vorträge über Kunstgeschichte, Grafiktechniken und verschiedene Kunstrichtungen. Seine Mission war einfach: Kunst für alle zugänglich zu machen.
Diese Idee bildet noch heute das Herzstück des Museums für gefälschte Kunst. Denn hinter jedem Kunstwerk, ob echt oder gefälscht, verbirgt sich eine Geschichte, die es zu entdecken gilt.
Nach dem Tod von Henk Plenter im Jahr 2010 wurde das Museum von der Stichting Museums Vledder, einer gemeinnützigen Kulturstiftung des ANBI, weitergeführt.
Die Stiftung setzt Henks und Ernas ursprüngliche Mission fort: Kunst und Kultur einem breiten Publikum auf zugängliche Weise zu vermitteln. Mit der ständigen Sammlung, wechselnden Ausstellungen, Führungen und Bildungsangeboten möchten wir unsere Besucherinnen und Besucher immer wieder überraschen, inspirieren und zum Entdecken anregen.
So lebt die Leidenschaft, mit der Henk und Erna einst begannen, im Museum jeden Tag weiter.
Door onderstaand formulier in te vullen geeft u Museums Vledder toestemming deze gegevens alleen te gebruiken voor het verzenden van onze digitale nieuwsbrieven. U kunt zich altijd via de link onder aan de nieuwsbrief weer afmelden. Uw gegevens worden dan direct uit ons databestand verwijderd. In onze privacyverklaring kunt u lezen hoe wij met uw gegevens omgaan.